White Structures
Mit Werken von Erika Riemer-Sartory, Herbert Zangs und Prof. Siegfried Cremer

White Structures
Die aktuelle Ausstellung präsentiert konkret-abstrakte Arbeiten unserer langjährigen Künstlerin Erika Riemer-Sartory im Dialog mit ihren künstlerischen Impulsgebern: ihrem Professor an der Kunstakademie Düsseldorf, Siegfried Cremer, und dem „enfant terrible“ der rheinländischen Kunstszene der 60–70er Jahre, Herbert Zangs.
Unter „White Structures“ werden abstrakte Arbeiten dieser drei Künstler zusammengefasst, die alle eins eint: Die Monochromie der Farbe Weiss und der aus der Materialität und Komposition hervorgerufene Aspekt der Strukturalität.
Die Farbe Weiss symbolisiert kunstgeschichtlich in der Nachkriegszeit die „Stunde Null“, die des totalen Umsturzes.
Auch in Zangs’ Schaffen steht die Farbe Weiß im Zentrum. Seine berühmten „Verweißungen“ zeigen wie Farbe in Schichten über aufgefundene, reliefartig arrangierte objet trouvès sich ergießt und strukturbestimmte Reliefgemälde entstehen – entweder aus der heiß aufgebrachten Farbmasse heraus strukturiert oder aus gefalteten oder geknüpften Objekte.
Prof. Siegfried Cremer, der noch zu Lebzeiten 2004 in einer Einzelausstellung bei uns gezeigt wurde, wird aus seinem umfasenden Oeuvre mit reduzierten Setzungen aus den 1970er Jahren und seinen Objekten aus Fundstücken präsentiert.
Erika Riemer-Sartory reiht sich mit ihren vielfältigen Materialcollagen und haptisch-magischen Strukturbildern wunderbar in ihre künstlerischen Vorgänger ein.
Galerie Jutta Kabuth, Wanner Str. 4 in Gelsenkirchen.
Eröffnung Freitag, 23.01.2026, um 19.30 Uhr. Ausstellungsdauer: 24.01.– 28.02.2026


